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Stadtbienen

Garten- , Stadt- und Balkonbienen – geht das?

Honigbienen – Garant für Quantität und Qualität

„Wie sähe unsere Natur und unser Speiseplan aus, wenn es keine Bienen gäbe? Die Artenvielfalt in der Landschaft würde sich dramatisch reduzieren und unsere Nahrungspalette drastisch reduziert. Die Honigbiene ist das wichtigste Bestäubungsinsekt unserer Kulturpflanzen, von denen rund 80 Prozent auf die Bestäubungsleistung von Honigbienen angewiesen sind. 75 bis 80 Prozent aller Blütenbesucher sind Honigbienen. Auf annähernd 50 km2 erstreckt sich das Sammelgebiet eines Bienenvolkes, das im Sommer aus 30.000 bis 60.000 Individuen besteht. Honigbienen sorgen nicht nur für hohe Erträge, sondern auch für qualitativ bessere Früchte. Für eine gründliche Bestäubung sind z. B. bei Kernobst 3–4 Bienenvölker, bei Steinobst 4–5 Völker je Hektar notwendig. […]“ (Quelle: Bauernverband)

Darf man Bienen im eigenen Stadtgarten halten?

Ja, darf man. Es gibt sogar einige Stadtimkervereine, wobei das Imkern heutzutage neudeutsch urban beekeeping heißt. Ein Beispiel hierfür ist die Bienenkiste. Diese kann sowohl auf dem heimischen Dach des Wohnhauses oder im Garten aufgestellt werden.

Muss der Nachbar zustimmen?

„Unter Nachbarrecht versteht man in erster Linie die privatrechtlichen Vorschriften, nach denen zu beurteilen ist, ob ein Imker auf einem Grundstück Bienen halten darf. […] Bienen sind im Gesetz zwar nicht erwähnt, werden aber trotz ihrer Körperlichkeit von der Rechtsprechung als „ähnliche Einwirkungen“ im Sinne des Gesetzes (Imponderabilien) angesehen. Der Nachbar hat Einwirkungen auf sein Grundstück, die vom Bienenflug ausgehen, immer ohne Weiteres zu dulden, wenn sie nur zu unwesentlichen Beeinträchtigungen führen (§ 906 Abs. 1 BGB).“ (Quelle: Wikipedia)

Der Nachbar hat demnach, sofern er nicht durch extremen Bienenflug bzw. Fluglärm gestört wird, kein Recht auf Unterlassung. Aber ich rate dennoch, dass wir uns wegen der guten Atmosphäre untereinander absprechen.

Sind Bienen gefährlich?

„Bienen stechen nur, wenn sie sich oder ihren Bau unmittelbar bedroht oder angegriffen sehen. Bienen, die im Garten beispielsweise auf Blütenbesuch sind, um Nektar und Pollen zu sammeln, sind keinesfalls aggressiv. […] Selbst eine Biene auf der Nase sondiert nur ihre Umgebung und beabsichtigt in der Regel keinen Übergriff, ganz im Gegensatz zu einer Mücke. Eine einzelne Biene, eingeschlossen in einem Zimmer, lässt sich mit bloßer Hand aus dem Zimmer tragen, wenn man nicht versucht sie einzufangen, sondern sich ihr stattdessen langsam nähert und sie auf die Hand krabbeln lässt. […] Ein Bienenschwarm, der sich im Garten an einem Baum niederlässt, ist in der Regel friedfertig und neigt überhaupt nicht zum Stechen. Selbst im Augenblick der Ankunft, wenn sich also eine Wolke von bis zu 25.000 Bienen nähert, besteht kaum Gefahr; man kann einen solchen Schwarm aus der Nähe beobachten, muss allerdings damit rechnen, als Lande- oder kurzzeitiger Ruheplatz von einzelnen Bienen auserkoren zu werden.“ (Quelle Wikipedia)

Beim Grillen lauter Bienen im Essen und Trinken?

Nein. Bienen können sehr weit fliegen (ihr Flugradius beträgt bis 7km) und suchen sich ihre Nahrung in einem Radius von ca. 4 Kilometern. Bienen werden weder beim Essen auf der Terrasse noch beim Trinken von süßen Getränken lästig. Wespen sind die Räuber und wirken durch ihre umhertaumelnde Flugweise bedrohlich. Besonders Süßspeisen (Kuchen, Marmelade), aber auch Fleischgerichte und Getränke locken Wespen an. Und weil sich Bienen und Wespen ein ganz klein wenig ähnlich sehen, hat die friedliche Biene, die jedoch ein veganes Leben führt, völlig zu Unrecht ein schlechtes Image abbekommen.

Voraussetzungen für Haltung

Je nach Bebauungsdichte, örtlichen Gegebenheiten und Bewertung der örtlichen Lage (stadtnah oder ländlich, Wohn- oder Industriegebiet) können für einen Garten zwei Völker je 200 m2 Fläche angesetzt werden und ein Mindestabstand von etwa 2–3 m zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Der Abflug der Bienen darf nur über das Grundstück des Imkers erfolgen. Die Anpflanzung von Hecken oder Sträuchern sollte die Bienenstände abschirmen und abfliegenden Sammlerinnen zwingen, schnell an Höhe zu gewinnen. Auch heimkehrende, ermattete oder schwer beladene Bienen, sollten den Gartenbereich des Nachbarn nicht als Raststätte nutzen können. Im eigenen Garten sollte den Bienen eine Tränke angeboten werden, damit nicht der Nachbarteich hierzu genutzt wird. Die Aufstellung des Beutenmagazins sollte idealerweise in Richtung Süden bzw. Südosten und der Standort generell warm und windgeschützt sein. Ideal ist es, wenn bereits früh morgens die Sonne auf das Flugloch scheinen kann, jedoch etwas Schatten zur heißen Mittagszeit. Dies sind wohlgemerkt alles Empfehlungen, wie es optimal für die Entwicklung des Bienenvolkes wäre, es muss nicht sein.

Kleingartenvereinen

biete ich an, dass wir uns zu einem gemeinsamen Termin zusammen setzen. Dann können wir über offene und weitergehende Fragen sprechen. Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per Email einen Termin.

 

Wenn Sie als Kleingärtner Interesse haben, einen höheren Ertrag an z.B. Obst zu erhalten oder einfach die Arterhaltung der Bienen zu unterstützen, sich mit der Bienenhaltung aber nicht näher beschäftigen möchten, biete ich Ihnen die Aufstellung von Magazinbeuten (Volksmund: Bienenstock) mit einer Patenschaft an. Diese Möglichkeit eröffnet uns Imkern, die Bienen in Ihrer Art zu erhalten, weiter zu verbreiten und das Beste daran ist, Sie erleben jeden Schritt im eigenen Garten, von der Beutenaufstellung bis zur Honigernte.

Balkongärtnern

mit Interesse an der Bienenhaltung bietet sich der Besuch eines örtlichen Imkervereins bzw. der Internetseite www.imkerverband-berlin.de an.

Patenschaft

Ich möchte einen wesentlichen Beitrag gegen das drohende Aussterben der Bienen leisten, indem ich:

  • das Bewusstsein für die Bedeutung der Biene und ihre Schutzwürdigkeit schaffe bzw. verstärke.
  • die stetige Vermehrung der Bienenvölker anstrebe
  • den regionalen Honigkauf unterstütze, da mehr Völker den guten Berliner Honig produzieren können.

Wie werden Sie Bienenpate?

Möchten Sie den Schutz der Bienen unterstützen, trauen sich aber die Bienenhaltung selbst noch nicht zu? Dann helfen Sie mir den Bienen zu helfen!

  • Sie spenden für ein Bienenvolk einen Beitrag in Höhe von einmalig 50,- €. Eine Patenschaft für mehrere Völker ist ebenfalls möglich.
  • Dafür erhalten Sie 2 Jahre lang je ein 500g Glas Honig von Ihrem Bienenvolk.
  • Sie können den Bienenstock nach Absprache besuchen.
  • Erleben Sie die Arbeit des Imkers live mit. Auch beim jährlichen Honigschleudern können Sie dabei sein.

Lassen Sie uns darüber in einem persönlichen Gespräch besprechen, wie es weitergeht.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin

damit ich die örtlichen Gegebenheiten einsehen und
entsprechend planen kann und wir über weitere Details sprechen können.