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Honig-Sahne-Bonbons

von | Nov 3, 2017 | Bonbons, Rezepte, Süßes

Zubereitung
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In einen großen Topf werden 200 g Zucker und 70 ml Wasser bei mittllerer Hitze zum Kochen gebracht und so lange erhitzt, bis die Masse zähflüssig wird. Getestet wird mit einem Löffel, ob die kochende Masse langsam herunterläuft.

 

Die Zähflüssigkeit der Masse spielt eine wesentliche Rolle beim späteren Formen der Bonbons. Hat sie noch nicht lange genug gekocht bzw. wurde nicht dick genug, werden die Bonbons auch im kalten Zustand noch formbar und klebrig bleiben!
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Jetzt werden 3 EL Honig, 50 ml Sahne, 1 EL Butter und 1 Päckchen Vanillezucker hinzugefügt. Dabei wird kräftig gerührt.

Aber Vorsicht: die Masse ist sehr heiß und neigt dazu, zu spritzen, was zu heftigen Verbrennungen führen kann.

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Sobald die Masse hellbraun geworden ist, wird eine winzige Probe mit einem Löffel entnommen und vorsichtig in einen Behälter mit kaltem Wasser gegeben. Wird diese kleine Probe im Wasser sofort fest, ist der richtige Grad an Zähflüssigkeit erreicht und die Bonbonmasse kann vom Herd genommen werden. Zu lange sollte aber die Masse nicht auf dem Herd stehen und dunkelbraun werden, da der Zucker sehr schnell dazu neigt, bitter zu werden und die Bonbons ungenießbar werden.
Zutaten

200 g Zucker

3 EL Feldblütenhonig

50 ml Sahne

1 EL Butter

1 Päckchen Vanillezucker

Zum Bestreuen Puderzucker

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Dann wird die Masse entweder auf ein mit Brotpapier belegtes Backblech ausgegossen oder auf einen tiefen Teller mit Brotpapier gegeben. Je nachgewünschter Form der Bonbons und Schnelligkeit beim Bearbeiten entscheidet sich die Methode.
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Wer die Bonbons schnell bearbeiten möchte, wählt das Backblech und zerschneidet mit einem Messer die flache Masse, nachdem sie fast erkaltet ist.
4b
Wer die Bonbons eher langsam bearbeiten möchte, wählt die Methode mit dem tiefen Teller und reisst vom Rand der Masse immer ein wenig ab. Dann können einzelne schöne runde Bonbons zwischen den Händen gerollt werden.
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Die fertigen Bonbons werden einzeln auf ein Backpapier gelegt und mit Puderzucker bestreut, damit sie später nach vollständigem Erkalten im Glas oder anderen Behälter nicht zusammenkleben.
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Je nach verwendeter Honigsorte bekommen die Bonbons eine eigene Geschmacksnote.

Und nun:

Guten Appetit

Rezept erstellt und
zur Verfügung gestellt von: Vivian Weiß
ImkerIn in: Berlin
Mitglied im Imkerverein Steglitz-Zehlendorf/Berlin

2 Kommentare

  1. Mathias W

    Hallo Franz, der Zucker dient als Basis für die später zähe Masse. Je mehr Zucker, desto formbarer werden die Bonbons, denn es geht um den Karamellisierungsprozess beim Erhitzen. Es gibt jedoch auch Alternativen für Zucker, da kenne ich mich leider nicht so gut aus. Anke aus der Jungimker-Gruppe könnte Dir bestimmt auch noch Tips geben. Oder Du fragst mal Google ;-)? Viel Spaß beim Verköstigen dieser echt leckeren Honig-Bonbons und sie sind auch noch bei Halsschmerzen sehr hilfreich. Gruß Mathias

  2. franz bertsch

    Bekomme schon Appetit. Bei meinen Honigrezepten lasse ich Zucker immer weg. Ist der hohe Zuckeranteil wirklich erforderlich?

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