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Einwinterung der
Völker II + III

22
OKTOBER, 2017
Einwinterung
Dadant US
Volk II + III
Die Saison ist vorbei, die Arbeiten an meinen beiden starken Völkern sind abgeschlossen. Eingefüttert seit August, Varroa behandelt bis vor 3 Wochen und heute letzte Sicht- sowie Gewichtskontrolle; so hoffe ich, dass beide Völker genügend auf den bevorstehenden Winter vorbereitet sind.
Eingefüttert habe ich bei beiden Völkern 20-22Kg ApiInvert. Leider fehlte mir die Zugwaage (die noch irgendwo im Keller gefunden werden muss), so dass ich keine genaue Angabe für das Beutengewicht machen kann. Der Versuch, die Beuten mit der Hand anzukippen, war schon mit großer Kraftanstrengung verbunden, so dass ich hoffe, dass der Futtervorrat ausreicht.

Beide Völker habe ich 3x gegen Varroa behandelt. Zuerst im August, dann im September mit dem Nassenheider Verdunster in einem Rähmchen eingehängt und ein drittes Mal mit der Schwammtuchmethode. Danach fielen nur noch bei Volk II ca. 0,7 Milben/Tag und bei Volk III leider noch immer 2,8 Milben/Tag. Gemessen ist der Fall über 10 Tage.

Standort Dürerstrasse
auf einem begrünten Garagendach
Bei Sichtkontrolle habe ich festgestellt, dass sich Volk II von 9 auf 8 Rahmen verkleinert hat und die letzte Wabe vom Futter befreit war. Der achte Rahmen war dann wieder ordentlich schwer. Das Brutnest habe ich nicht auseinander gerissen und es so belassen, wie es war. Der Sitz der Bienen erstreckt sich auf alle Rähmchen, so dass genügend Bienenmasse vorhanden sein sollte. Der Trennschied sitzt nun an der Stelle des neunten Rähmchens, welches ich aus der Beute herausgenommen und für den Frühling zum Einhängen/Erweitern gelagert habe.
Ihr dürft gerne mit mir meckern, denn Volk II hat ordentlich Wildbau zwischen den Rahmen betrieben. Im Sommer bei höheren Temperaturen hätte ich den auch entfernt, da mir aber bei der Durchsicht 12°C für die Damen zu kalt zum kompletten Aufmachen erschien, habe ich es jetzt so belassen. Falls Ihr jedoch der Meinung seid, ich sollte den Wildbau trotzdem noch entfernen, schreibt bitte Eure Kommentare.
Peter und ich
Der tollste Mensch, den ich in 2017 kennenlernen durfte.
Volk III hat sich beim Wildbau mehr zurückgehalten, jedoch frage ich mich, weshalb bei denen ein gewisser Hang zum Schimmel besteht? An den oberen Rähmchen kann man den Ansatz von Schimmel auf der rechten Seite erkennen.

Ich werde die Böden über den Winter offen lassen, also keine Varroa-Windel reinschieben, so dass die Durchlüftung eigentlich ausreichen müsste.

Ansonsten sitzt dieses Volk auf allen 10 Rähmchen, nur auf dem zehnten ist nicht mehr viel Futter. Es erschien mir aber noch zu viel, um es herauszunehmen, denn ca. 3/5 war auf einer Seite noch mit Nektar gefüllt, die andere war leer.

Auch bei Volk III habe ich nicht in das Brutnest geschaut. So voll wie die Hütte mit Bienen ist, gehe ich momentan von einer gut funktionierenden Königin aus.

“An dieser Stelle möchte ich mich bei Peter und seiner lieben Frau bedanken. Ich freue ich mich sehr darüber, dass ich Euch kennengelernt habe! Ihr habt mir für mein erstes Imkerjahr einen supertollen Standort ermöglicht!”

VIELEN DANK!

Volk II – Königin Sommer 2017
Volk III – Königin Sommer 2017
Ich gehe also mit einem rundum guten Gefühl mit diesen beiden Völkern in den Winter. Es wird noch eine Träufel-Behandlung mit Oxalsäure vor Weihnachten geben und dann steht dem Wintereinbruch nichts mehr im Weg.

Was mein Volk I anbelangt, so werde ich dazu lieber einen eigenen Blogeintrag schreiben, da das Drama kein Ende nimmt.

Also, dann bis später,
viele Bienengrüße,
Euer Mathias

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